Sie sind hier:Startseite AutoArenASaison 2015 7. Rennen der VLN-Saison 2015

OPEL 6-Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen

Beim längsten Rennen der Langstreckenmeisterschaft 2015 mit sechs Stunden Renndauer hieß das Fahrerduo Steven Fürsch und Werner Gusenbauer. Durch die wechselhaften Wetterbedingungen während des Qualifyings und zum Start wurde die Wahl der Reifen ein entscheidender Faktor. Eine Schrecksekunde gleich nach dem Start: der Dreher eines BMW hätte schon in der ersten Runde das Aus bedeuten können. Glück und Fahrerkönnen: der C 230 blieb fahrfähig. Nach 4 Stunden Rennzeit, zu dem Zeitpunkt auf Platz 1 liegend, traten Probleme beim Schalten auf. Letztendlich konnte der dritte Platz gesichert werden!

Bereits beim Qualifying herrschten wechselnde Wetterbedingungen: von trocken über Nieselregen bis zu starkem Regen war alles dabei. Das Ergebnis: Startplatz 3 in der Klasse V4 (seriennahe Fahrzeuge bis 2500 ccm) mit der Bestzeit von 10:18.562 Minuten.

Aufgrund der instabilen Wetterlage beim Qualifying und der Wetterprognosen war die Reifenwahl zum Start entscheidend und sehr schwierig. Ein kurzfristiger Reifenwechsel in der Startaufstellung wurde durch die Rennleitung ausdrücklich untersagt. Um 11:15 Uhr ging es mit Slicks in die Startaufstellung.

Ein Regenschauer gegen 11:30 Uhr brachte große Anspannung in das Team. Der Regen ließ zur Einführungs-runde wieder nach. Auf nasser Piste erfolgte der Start des 6-Stunden-Rennens pünktlich um 12 Uhr.

Bereits in der ersten Rennrunde kam ein BMW ins Schleudern und prallte gegen die rechte Seite des C 230. Durch seine langjährige Erfahrung konnte Werner Gusenbauer die Situation perfekt meistern und das Rennen fortsetzen. Die rechte Tür und der Schweller wurden beim Aufprall beschädigt. 

Im weiteren Verlauf brachte er den C 230 trotz der nur langsam abtrocknenden Strecke sicher durch den ersten Stint und übergab an Steven Fürsch für einen Doppelstint.

Nach 4 Stunden, mittlerweile auf Platz 1 liegend, meldete Steven Getriebeprobleme, der 3. Gang konnte nicht mehr eingelegt werden. Beim letzten planmäßigen Boxenstopp übergab er das Fahrzeug um 16:25 Uhr wieder an Werner Gusenbauer. Kurze Zeit später verabschiedete sich auch der 4. Gang. Nun gab es nur noch ein Ziel: durchhalten und ankommen; und hoffen, dass nicht noch weitere Gänge ausfallen.

Nach 6 Stunden und insgesamt 34 Runden hieß es trotz der Getriebeprobleme Platz 3!
Ein weiterer Podiumsplatz in Folge war erreicht.

Ergebnis: 
81. im Gesamtklassement von 164 gestarteten Teams
Bestzeit während dem Rennen 10:07.937
Bestzeit Qualifying: 10:18.562
Startplatz 3 von 11 Teams in der Klasse V4

Teilnehmerfeld:
Training-Ergebnistabelle: 165
Gesamtergebnisliste: Gestartet 164, gewertet 116, nicht gewertet 48
Klasse V4: 11 gestartet, 8 gewertet

Platzierungen der Klasse V4: Rd. Gesamtzeit schnellste Rd. i.R.

1. Team Schirmer                                 34 Runden       6:01:48.804            9:51.244        22
(van Campenhoudt/Funke)

2. Team Securtal Sorg Rennsport        34 Runden       6:02:56.340            9:57.006        26
(Koldits/Liidemann)

3. Team AutoArenA Motorsport           34 Runden        6:04:32.451          10:07.937       21
(Fürsch/Gusenbauer)

Chronologie:
Freitag
16:00 Uhr Test- und Taxifahrten mit 190 E 2.5 und C 63 Black Series
Robert Schäfer und Steven Fürsch fahren bei optimalen Streckenverhältnissen
Trocken, Temperaturen um 15 Grad

Samstag
7:00 Uhr Ankunft der restlichen Mitglieder der Technikcrew

8:20 Uhr Beginn Qualifying. Werner Gusenbauer dreht die ersten Runden, noch ist es trocken

8:35 Uhr Regen. Auf einigen Streckenabschnitten ist sehr viel Wasser auf der Piste
                 Mit welchen Reifen geht’s weiter?

8:45 Uhr Ab Streckenabschnitt Bergwerk ist die Strecke trocken, Werner fährt ohne Stopp weiter,
                 kein Reifenwechsel. Er dreht zuerst ein paar Runden nur auf dem Grand-Prix-Kurs und fährt
                 dann nochmals raus in die „Grüne Hölle“

9:15 Uhr Momentan auf Startplatz 3 in der Klasse V4 in 10:18.562 Minuten

9:20 Uhr Fahrerwechsel: Steven Fürsch übernimmt mit Intermediates

9:30 Uhr Nach der relativ trockenen Phase nun starker Regen im Bereich Grand-Prix-Kurs

9:45 Uhr Regen auf der gesamten Strecke.
                 Wechsel auf Regenreifen. Steven dreht noch 1 Runde, um die Regenreifen zu testen

10:05 Uhr Qualifying beendet. Startplatz 3 in der Klasse V4, hinter #477 Benz und #478 van Campenhoudt

10:40 Uhr Die Technikcrew hat den C 230 vorbereitet. Noch Mittagessen, dann kann’s losgehen.

11:00 Uhr Die große Frage: welche Reifen? Ein Reifenwechsel in der Startaufstellung ist nicht erlaubt.
Momentan starke Bewölkung, jedoch trocken.

11:10 Uhr Slicks werden aufgezogen

11:30 Uhr Es beginnt wieder zu regnen

11:45 Uhr Werner Gusenbauer ist in der Einführungsrunde unterwegs

11:50 Uhr Nur noch leichter Nieselregen

12:05 Uhr Der Start der dritten Gruppe ist erfolgt

12:07 Uhr In der ersten Runde auf der Grand-Prix-Strecke dreht sich ein BMW und rutscht in die rechte
                 Seite, Tür verbeult, Schweller beschädigt, Glück gehabt! Werner Gusenbauer kann durch seine
                 langjährige Erfahrung die Situation meistern und schlimmeres verhindern.

12:15 Uhr Nach der 1. Runde auf 3 in der Klasse V4

12:30 Uhr Weiterhin auf 3. Die Strecke trocknet zusehends ab. Die Reifenwahl war richtig. Der bisher
                 Führende #478 muss bereits Reifen wechseln, da er mit Regenreifen gestartet war.

12:40 Uhr Platz 4 nach 3 Runden

13:04 Uhr #488 und #490 Unfall im Bereich Mercedes-Arena (auf 2 und 3 liegend)

13:40 Uhr Nach 9 Runden übernimmt Steven Fürsch
                 Werner Gusenbauer: „Sehr viele Gelbphasen im ersten Stint“

14:35 Uhr Nach 14 Runden auf Platz 3

14:45 Uhr Meldung vom 24-Stunden-Rennen in Barcelona: „Patrick übergibt das Fahrzeug nach
                 seinem Stint auf Platz 4 der Gesamtwertung liegend an seinen Teamkollegen“

15:18 Uhr Boxenstopp mit Tanken und Räderwechsel. Steven Fürsch fährt einen weiteren Stint
                 Nach 21 Runden fährt der derzeit Führende Derscheid für mehrere Minuten in die Box.
                 Dadurch auf Platz 1.

16:00 Uhr Nach 22 Runden weiterhin auf Platz 1 – aber noch 2 Stunden Rennzeit stehen bevor

16:10 Uhr Steven meldet Probleme mit dem Getriebe, der 3. Gang kann nicht mehr eingelegt werden

16:25 Uhr Nach 24 Runden übergibt Steven Fürsch auf Platz 1 liegend an Werner Gusenbauer
                 Noch auf 1, gesamt 88

16:30 Uhr Durch den Boxenstopp auf Platz 3 zurück

16:40 Uhr Platz 2 nach 26 Runden.
                 Welcher Klassenkonkurrent muss noch einen Stopp einlegen? Hält das Getriebe?
                 Auch der 4. Gang ist nun nicht mehr schaltbar, nur noch ankommen zählt!

16:55 Uhr Platz 3 nach 28 Runden. Reicht der Vorsprung, um den Podiumsplatz zu halten?

17:28 Uhr Nach 30 Runden auf Platz 3 der Klasse, 3 Minuten vor dem Viertplatzierten
                 Hält das Getriebe?

18:03 Uhr Nur noch die Runde zu Ende fahren und im Parc Ferme ankommen

18:09 Uhr Werner Gusenbauer überquert die Ziellinie. Platz 3!
Ein aufregendes Rennen wird mit dem Podium belohnt!

Eine 30-minütige Zusammenfassung zeigt der Sender Sport1 am Samstag, 12. September um 17:15 Uhr.

Nächstes Rennen: 
Am 3. Oktober startet das 55. ADAC Reinoldus-Rennen über die gewohnte Distanz von vier Stunden.

Das Team Vorort:
Monika Assenheimer
Louisa Baum
Chris Grauf
Nico Jaufmann
Jessica 
Harald Kelber
Samir Mulaomerovic
Georg Nezzer
Manu Pelzl
Jan Marc Soutschka
Margit Spohrer
Walter Steinle
Susen Strangfeld

Unterstützung erhält das Team von starken Partnern:
AssenheimerMulfinger, KSPG AG / Kolbenschmidt / Pierburg, Marbach Concepte
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