Sie sind hier:Startseite AutoArenASaison 2013 Bericht zum 5. VLN-Rennen

6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen am 24.08.2013.

Perfektes Zusammenspiel aller Teammitglieder sichert wertvolle Punkte in der VLN-Meisterschaftswertung.

Nach einem technischen Defekt in der Mitte der Rennzeit kam es zu einer fast aussichtslosen Situation das Rennen überhaupt fortsetzen zu können. Der erste Gedanke, „rien ne va plus“, wurde jedoch schnell verworfen. Durch den vollen Einsatz des Technikteams konnte das Ganze zum Positiven gedreht werden. Das Fahrzeug wurde eingeschleppt, danach blieben für die Analyse und Reparatur des Schadens geschätzte 30 Minuten. Um 16:25 Uhr ging das Fahrzeug wieder auf die Strecke, mit dem Ziel die vorgeschriebene Gesamtdistanz zurückzulegen. Die Spitzenleistung des Technikteams ermöglichte das Erreichen der Ziellinie und damit wichtige Punkte für die Gesamtwertung!

Das Qualifying am Samstag morgen fand unter sehr guten Wetterbedingungen statt; Sonne, Wolken, Temperaturen um 18 Grad. Die einheitliche Meinung der Fahrer Patrick Assenheimer, Mark Marbach und Hannes Pfledderer: ideale Temperaturen, das Fahrzeug läuft super, ohne die Gelbphasen wären Spitzenzeiten unter 10 Minuten möglich gewesen. Bereits ab der 2. Runde gab es bedingt durch Unfälle laufend Gelbphasen. Die schnellste Runde fuhr Patrick Assenheimer in 10:02.378, ergab Platz 147 Gesamt, Platz 2 in der Klasse V4.

Bei wechselnden Witterungsbedingungen begann ein schwieriges Rennen. In der Startaufstellung standen erstmals die Plätze 1 bis 3 der Klasse V4 direkt hintereinander. Der Start verlief ohne Zwischenfälle. Patrick Assenheimer fuhr den ersten Stint, dabei auch die schnellste Runde in 10:13.531 (3. Runde). Streckenweise einsetzender leichter Regen machte es nicht leicht. Bereits in dieser Phase des Rennens gab es einige Unfälle und daraufhin viele Reifenschäden. Nach 9 Runden erfolgte ein planmäßiger Boxenstopp mit Räderwechsel (weiterhin Slicks) und Tanken, Marc Marbach übernahm das Fahrzeug. Zu diesem Zeitpunkt: gesamt 115., Platz 2 in der Klasse V4 hinter #475.

Nach ca. 3 Stunden und insgesamt 15 Runden blieb Marc Marbach in der Nähe vom Streckenabschnitt Flugplatz liegen, kein Kraftschluss mehr da, kein Vortrieb. Das Fahrzeug wurde schnellstmöglich ins Fahrerlager geschleppt und in den Trailer verfrachtet. Dies dauerte bereits über eine Stunde. Der Trailer diente als Ersatzhebebühne. Für die Reparatur blieb nicht viel Zeit, da 70% der Gesamtdistanz des Klassensiegers zurückgelegt werden muss, um in die Wertung zu kommen; also maximal 30 Minuten! Ausbau des Getriebes, Fehleranalyse (am Zweimassenschwungrad waren die Verbindungen abgeschert), Austausch der defekten Teile, Kupplung komplett ersetzt, Getriebe eingebaut, zurück in die Box, Räderwechsel, Tanken – Dauer: 30 Minuten. Eine Spitzenleistung, bei der jede Hand des Technikteams genau wusste, wo sie ihren Einsatz hat.

Hannes Pfledderer ging mit 8 Runden Rückstand zum Führenden der Klasse V4 auf die Strecke. Die Entscheidung Intermediates aufzuziehen, da es nur noch wenig regnete, zeigte sich als sehr wichtig, Zeit für einen weiteren Boxenstopp gab es nicht. 

Eine Viertelstunde vor Ende des Rennens hatte der Führende 29 Runden, das Team AutoArenA 21 Runden, entspricht 72,4% der vorgeschriebenen Distanz. Kurz vor 18 Uhr wurde es noch mal kritisch, ein kurzer Stopp in der Box mit der Entscheidung: weiterfahren, vorsichtig, Hauptsache die Zielflagge sehen, egal in welcher Zeit.

Nach 23 Runden sah Hannes Pfledderer die Zielflagge. Der Klassensieger #475 MSC Wahlscheid e.V. legte 32 Runden zurück, somit war das Ziel in die Wertung zu kommen erreicht. Die zurückgelegte Distanz entspricht 71,9%, die vorgeschriebene Mindestdistanz von 70% war knapp erreicht!
Wieder ein spannendes Rennen, bei dem jeder seinen vollen Einsatz brachte, der dann mit wichtigen Punkten belohnt wurde.

Chronologie
 
7:45 Uhr - Das Technikteam beginnt: liegt alles am richtigen Platz? Reifen prüfen usw. Fahrerbesprechung bei der Rennleitung
8:30 Uhr -  Qualifying: Hannes Pfledderer dreht die ersten beiden Runden, bereits in der 2. Runde mit Gelbphasen
9:00 Uhr - Fahrerwechsel, Marc Marbach übernimmt für 2 Runden
9:25 Uhr - Fahrerwechsel auf Patrick Assenheimer Nach 2 Runden wird das Qualifying beendet. Einheitliche Meinung der Fahrer: momentan ideale Temperaturen, Fahrzeug läuft super, ohne Gelbphasen wären sehr gute Rundenzeiten möglich gewesen
Ab 10 Uhr - Technische Überprüfung, Reparatur Navi, und „Schönheitspflege“
vorbereiten der Reifen (z.B. Luftdruck je nach Temperatur) laut Wettervorhersage Regen, aber ab wann?
11:15 Uh -r Räder montieren (Slicks), dann auf zur Startaufstellung Patrick Assenheimer fährt den ersten Stint Startplatz 2. in der Klasse V4
Erstmals: die ersten 3 der Klasse V4 stehen direkt hintereinander
11:50 Uh -r alle Startgruppen sind in der Einführungsrunde unterwegs
12:01 Uhr - das Rennen ist gestartet
12:09 Uhr - auch die dritte Startgruppe ist ohne Zwischenfälle gestartet
12:20 Uhr - Nach der 1. Runde: 135. Gesamt, Reihenfolge in der Klasse V4 unverändert
12:28 Uhr -  leichter Regen im Grand Prix-Kurs  
12:56 Uhr - einsetzender Regen in den Streckenabschnitten Hohe Acht und Brünnchen
13:30 Uhr -  nach 8 Runden: Gesamt 115, 2. in der Klasse V4 hinter #475 , vor #488. Während dem 1. Stint: viele Reifenschäden als Folge der Unfälle
13:40 Uhr - Boxenstopp mit Tanken, Räderwechsel, Marc Marbach übernimmt von Patrick Assenheimer
14:02 Uh -r nach 10 Runden Gesamt 120., 2. in der Klasse V4
14:50 Uhr - Technischer Defekt Nähe Flugplatz, Kein Kraftschluss mehr da, kein Vortrieb Abschleppen wird organisiert. Wie viel Zeit bleibt zur Reparatur? 70% der Gesamtdistanz des Klassensiegers müssen zurückgelegt werden, um in die Wertung zu kommen
15:45 Uhr - Ankunft des Abschleppers im Fahrerlager
15:55 Uhr - Trailer wird als Ersatzhebebühne benutzt: Getriebe ausbauen, Ursache feststellen: am Zweimassenschwungrad sind die Verbindungen abgeschert. Das gesamte Technikteam schraubt, jede Hand wird eingesetzt
16:10 Uhr Massenschwungrad mit Kupplung komplett ersetzt, Getriebe wieder eingebaut, Fahrzeug zurück in die Box. Tanken, Räderwechsel, Intermediates werden aufgezogen, da es nur noch wenig regnet
16:25 Uhr - Hannes Pfledderer fährt den letzten Stint. Die Reifenentscheidung war richtig, die Strecke ist bereits halbtrocken. 8 Runden Rückstand auf den ersten der Klasse V4 70% sollten zu schaffen sein
17:43 Uhr 21 - Runden, der Führende der Klasse V4 hat 29 Runden gefahren;
Die 21 Runden entsprechen 72,4%!
17:53 Uhr - nach kurzem Boxenstopp weiter zur letzten Runde  
18:10 Uhr - Hannes Pfledderer erreicht das Ziel und Parc ferme 7. Platz in der Klasse V4, Gesamt 134., 23 Runden, das entspricht 71,9% des Klassensiegers (32 Runden), 70% sind gefordert Wertung: 2,78 Punkte!

Ergebnis Klasse V4: Gesamt: Runden: Zeit:
1. #475 MSC Wahlscheid e.V. - 78 - 32 - 6:04:06.147
 (Derscheid/Flehmer/Radulovic)
2. #488 MSC Adenau e.V. im ADAC - 86 - 31-  5:56:56.986
 (Mönch/Frisse/Müller)
7. #494 Team AutoArenA Motorsport - 134 - 23 - 6:04:14.507
 (Assenheimer/Marbach/Pfledderer)

Fahrzeuge der Klasse V4:
9 BMW 325i
1 Mercedes Benz C230
10 gemeldet, 9 gestartet, 7 gewertet,

Teilnehmerfeld:
Training-Ergebnistabelle: 206
Gesamtergebnisliste: gewertete Fahrzeuge 135 + 63 nicht gewertet => 198 Fzge.

Fahrerwertung:
Meisterschaftsstand (von 559):    Platz 31 mit 30,87 Punkten
VLN Produktionswagen Trophäe (von 144)  Platz 11 mit 30,87 Punkten
VLN Junior-Trophäe (von 12)   Patrick Assenheimer: Platz 5 mit 21,49 Punkte
(1 Rennen nicht gestartet)

Wetter: Sonne, Wolken und Regen, um die 20 Grad
Strecke: sehr unterschiedlich: Start trocken, dann streckenweise nass, dann wieder trocken
Qualifying Zeit: 10:02.378 (Patrick Assenheimer)
Startplatz 2 in der Klasse V4
Startplatz Gesamt: 147 von 206 Fahrzeugen
Ergebnis Gesamt: Platz 134
Schnellste Runde im Rennen 10:13.531 (in der 3. Runde, Patrick Assenheimer)
Gefahrene Runden: 23, Zeit:  6:04:14.507
Längste Rundenzeit: 1:52:46.002   in Worten: 1 Stunde und 52 Minuten ;-))

Das Team am Wochenende:
Dirk Assenheimer
Monika Assenheimer
Patrick Assenheimer
Christian Grauf
Harald Kelber
Heiko Kübler
Bernd Marbach
Marc Marbach
Susanne Marbach
Samir Mulaomerovic
Melanie Neuberger
Ikaro Neureuther
Manuel Pelzl
Hannes Pfledderer
Robert Schäfer
Jan-Marc Soutschka
Walter Steinle
Eugen Walter


Der Sender Sport 1 zeigt am 31. August um 19 Uhr eine Zusammenfassung des Rennens.

Nächstes Rennen, 6. Lauf:
36. RCM DMV Grenzlandrennen über 4 Stunden am 14. September 2013

Unterstützung erhält das Team von starken Partnern:
AssenheimerMulfinger, KSPG AG (Kolbenschmidt Pierburg), Maier Werkzeugmaschinen, Marbach Concepte, Dieter Kehl Werbeartikel, Volksbank Heilbronn, Veith KG,  HVG Heilbronner Versorgungs GmbH, Ilka-Chemie, KHI GmbH & Co. KG, Kölle-Zoo, Distelhäuser Brauerei, DEKRA, Rücker, Federmann EURONICS XXL.