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Platz 2 für das Team AutoArenA Motorsport beim ersten Rennen 2012.

Ein erfolgreicher Beginn in der Rennsaison 2012 der VLN Langstreckenmeisterschaft endet für das Team AutoArenA Motorsport mit dem 2. Platz in der Klasse V4 auf dem Podium.

Beim Qualifying am Samstagmorgen konnte sich das Team die Pole-Position in der Gruppe V4 und den 97. Startplatz im Gesamtfeld erarbeiten. In der Zeit bis zum Rennbeginn der 59. ADAC Westfalenfahrt wurde die Frage nach dem Reifentyp heftig diskutiert. Bei 5°C und bedeckten Himmel lagen schwierige Witterungsbedingungen vor. Trockenreifen, Intermediates oder gleich Regenreifen aufziehen? Wetterprognosen wurden eingeholt und die Konkurrenz beobachtet, kurz vor der Aufstellung zum Rennen entschied man sich Trockenreifen, sogenannte Slicks, aufzuziehen. Der richtige Reifen zur entsprechenden Wettersituation ist entscheidend für die Rundenzeiten und somit auch über den Sieg und Platzierung.

Im Briefing vor dem Start wurde jedem Teammitglied durch Walter Steinle und Samir Mulaomerovic seine Aufgaben bei den Boxenstopps zugewiesen. Um 11:45 gingen 174 Fahrzeuge in drei Gruppen zur Einführungsrunde auf den Ring. Im fliegenden Start und mit Vollgas begann das vierstündige Rennen. So war zumindest der Plan.

Der Start und die ersten Runden sind auf Grund der hohen Fahrzeugdichte sehr kritisch. Diese Phase wird in der Regel vom erfahrensten Fahrer übernommen. Trotz aller Vorsicht kam es aber in der ersten Runde zum Kontakt mit einen anderen Fahrzeug. Damit fiel das Team in der Klasse von Platz 1 auf 7 zurück. Mit jeder Runde arbeitete sich Hannes Pfledderer wieder nach vorn. Nach 7 Runden übernahm Marc Marbach bei einem Tankstopp das Steuer und konnte bei aufkommenden Nebel und Nieselregen den Platz 2 sichern.

Die Wettersituation verschlechterte sich zusehends. Über Funk wurden vom Fahrer dem Technik-Team mitgeteilt, dass einige Streckenabschnitt durch einsetzenden Regen nur mit äußerster Vorsicht zu befahren sind. Ein Wechsel zu diesem Zeitpunkt von Slicks auf Regenreifen würde die Rundenzeiten zwar verbessern, jedoch einen zusätzlichen Tankstopp notwendig machen. Jeder Stopp kostet Zeit und somit auch Platzierung. Nach einer weiteren Runde wurde dann entscheiden das Fahrzeug in die Box zu holen und Regenreifen aufzuziehen. Gleichzeitig wurde getankt und Patrick Assenheimer konnte mit Platz 4 das Rennen wieder aufnehmen.

Über den Bordfunk kam plötzlich die Nachricht, dass die Sicht auf Grund von Nebel unter fünf Meter lag. Zeitgleich wurde um 14:43 Uhr durch die Rennleitung das Rennen mit der roten Flagge abgebrochen.

Ein Neustart fand nicht statt, da keine Wetterbesserung in Aussicht stand.
Zum Zeitpunkt des Abbruchs waren mehr als 160 Minuten absolviert, so dass das Rennen mit voller Punktzahl in die Wertung eingeht. Von den 12 in der Klasse V4 gestarteten Fahrzeugen kamen 9 in die Wertungsränge.

Die Enttäuschung im Team war im ersten Augenblick sehr groß. Durch den Boxenstopp war man auf Platz 4 zurückgefallen. Entsprechend den Regularien der VLN wird bei einem Abbruch die vorletzte vollständige Runde gewertet und das bedeutete Platz 2 in der Klasse und Platz 82 im Gesamtklassement. Die Erleichterung war groß und gegen 17:00 Uhr konnten die Fahrer ihre Pokale bei der Siegerehrung im Pressezentrum entgegen nehmen.

Ein erfolgreicher Abschluss eines spannenden Wochenendes das am Donnerstag mit der Anreise der Vorhut begann. Am Freitag waren beide Rennfahrzeuge auf dem Ring unterwegs, der Mercedes-Benz C230 zu
Trainings- und der "alte" 190 E für Gästefahrten. Gästefahrten bedeutet, ausgerüstet mit Helm und Rennanzug eine Runde auf dem Ring als Beifahrer eines erfahrenen Piloten. Ein faszinierendes Erlebnis, das wurde auch hier wieder durch die sechs begeisterten Mitfahrer bestätigt.

Folgende Teammitglieder haben am Wochenende zum Erfolg beigetragen:
Frank Arnold
Dirk Assenheimer
Monika Assenheimer
Patrick Assenheimer
Christian Grauf
Christoph Huber
Marc Marbach
Diana Mühlig
Samir Mulaomerovic
Hannes Pfledderer
Robert Schäfer
Jan-Marc Soutschka
Walter Steinle
Eugen Walter