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45. ADAC Zurich 24h-Rennen 2017

Vorzeitiges Aus in der 9. Runde. Ohne eigene Schuld abgeflogen!


Kein Rennglück für das Fahrertrio Marc Marbach, Steven Fürsch und Jürgen Bretschneider mit dem Mercedes-Benz C 230 V6 in der Klasse V4. Ein unverschuldeter Abflug in der neunten Runde brachte das vorzeitige Aus.

Patrick Assenheimer erreichte zusammen mit Bernd Schneider, Kenneth Heyer, Indy Dontje auf dem „Mann-Filter AMG GT3“ vom Mercedes AMG Team HTP Motorsport den hervorragenden 14. Platz im Gesamtklassement.

 

Dem zehnten Erfolg beim 24h Rennen in der Eifel schien nichts mehr im Wege zu stehen. Durch die beiden vorausgegangenen VLN-Rennen waren Fahrer, Team und der Mercedes-Benz C 230 V6 für die 45. Auflage des 24-Stunden-Rennens bestens vorbereitet und höchst motiviert. Alles war optimal. Die Qualifying-Zeiten zeigten, dass man die Konkurrenz im Blickfeld hatte. Mit einem 5. Platz lag man im Mittelfeld der Klasse V4 (seriennahe Produktionswagen bis 2500ccm).

Sogar das Eifel-Wetter hatte ein Einsehen mit den 160 Teams und den 205.000 Zuschauern rund um die 25,378 km lange Nordschleife und im Fahrerlager: strahlendblauer Himmel und sommerliche Temperaturen.

Pünktlich um 15.30 Uhr startete das 45. ADAC 24h-Rennen. Die ersten GT3 Fahrzeuge fahren über die Startlinie. Begleitet vom tossenden Beifall der Zuschauer auf den vollbesetzten Rängen und rund um die Strecke begann der Sprint über die nächsten 24 Stunden.

Marc Marbach fuhr den Start in der dritten Startgruppe und kam fehlerfrei durch den Verkehr. Nach 8 Runden übergab er beim planmäßigen Boxenstopp an Steven Fürsch. Leider war das auch die letzte Runde für den C 230.

Plötzlich war der Mercedes im Fernsehen  - schleudernd in einer Staubwolke – was ist passiert? Ein Porschefahrer schätzte die Situation in einer Kurve falsch ein und es kam vorne rechts zu einer Berührung. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr zu halten, drehten sich und schlugen in die Leitplanken ein. Der Porsche bleibt liegen. Den C230 konnte Steven Fürsch noch in langsamer Fahrt in Richtung Boxengasse bewegen.

Leider kam er nur bis Ende Döttinger Höhe. Von dort wurde er in den Bereich altes Fahrerlager geschleppt. Zwei Techniker fuhren raus, mit Ersatzrad, um wenigstens die Fahrtüchtigkeit herzustellen.  Mit einem enormen Zeitverlust erreichte er die Box. Das Team begann sofort mit den Reparaturarbeiten. Alle waren guter Hoffnung das Rennen wieder aufzunehmen können.

Die Technikcrew gab alles! Aber nach über 1 Stunde stand fest: keine Weiterfahrt möglich, die Schäden hinten links waren zu stark, um das Rennen fortzusetzen.

Der C 230 wurde außerhalb der Box abgestellt. Das 24h-Rennen fand ein unerwartetes Ende. Die Enttäuschung war groß, aber der Rennsport garantiert keine Erfolge und Niederlagen müssen verarbeitet werden.


Trotzdem einen Riesen-Dank an das gesamte Team, die Fahrer, die Techniker, unsere Grid-Girls, das Catering-Team, alle weiteren Helfer und allen voran unsere Team-Cheffin Monika Assenheimer für das unglaubliches Engagement, Teamgeist und den unermüdlichen Einsatz!

Und natürlich auch ein großes Dankeschön an alle unsere Sponsoren, ohne deren Unterstützung das Mitarbeiter-Projekt nicht möglich wäre.

Den umfassendsten Bericht zu allen Mercedes-Teams findet Ihr wie immer auf www.mercedes-fans.de